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Produktionstipps für ihren Videomarketingerfolg

Mehr als schlafende Katzen und schlagzeugspielende Wunderkinder 

Denkt man an Videoeinsatz im Internet, denkt man unweigerlich an YouTube – allen anderen Videoportalen zum Trotz. Denkt man an Videos auf YouTube, denkt man automatisch an schlafende Katzen, kitzlige Lemuren, Skateboard fahrende Hunde, lachende Babys, Schminktipps und verwackelte Konzertmitschnitte. Videos zur Werbung gibt es tatsächlich auch. Ja genau – diese störenden Pre-Roll Clips, die man nach einigen Sekunden wegklickt, wenn man darf. Oder in das Video geschaltete Mid-Rolls,  die den gewählten Film unterbrechen und einen für einen kurzen Moment vergessen lassen, dass man sich nicht im privaten TV befindet, sondern tatsächlich im Web unterwegs ist.

Auf anderen Webseiten begegnet einem Videowerbung gerne in automatisch startenden Playern am Seitenrand – oder noch besser als überdimensioniertes Pop-Up, das  sich über die Website legt und erst mal ordentlich vorlädt, bevor das Video startet.

In diesem Beitrag möchte ich ihnen aber nicht erklären, wie sie User am geschicktesten mit Videowerbung nerven können, sondern ich möchte ein paar einfache Tipps und Ratschläge geben, wie sie ihr Video aufbereiten können, damit es ihnen und den Zuschauern gleichsam zu Nutzen ist.

1. Gewährleisten sie hohe Videoqualität

Der Qualitätsstandard in der Fernsehwerbung ist seit Jahren auf einem hohen Niveau, auch was die Kosten betrifft. Konsumenten sind es deshalb gewohnt, professionell animierte und hochauflösende Spots zu sehen, wenn es um Werbung geht. Dies gilt ebenfalls für das Internet. Da eine große Anzahl an Videoplayern im Web nun HD-Ready- und Full-HD-Qualität unterstützt, sollten sie sich ebenfalls daran orientieren.  Schlechte Qualität ist kein Attribut mit dem eine Marke in Verbindung gebracht werden möchte.

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>> Video: Beispiel eines Hotelvideos mit professionellem Sprecher

2. Achten sie auf den Wiedererkennungswert ihrer Videos (Branded Videos)

Im Zeitalter von Social-Media Sharing und Videoportalen ist nicht nur die bloße Anzahl an Videos überproportional gestiegen, sondern auch die Identifikation des Urhebers wird zusehends schwerer oder unübersichtlich. Dies wäre für einen Werbespot ein absolutes no-Go. Stellen Sie sich vor Ihr neuer Spot ist so interessant, dass er 10000 Mal geteilt wird, aber niemand erinnert sich an sie. Deshalb ist ein umfangreiches Branding sehr wichtig.

Geben sie Acht, dass Ihr Firmenlogo durchgängig und gut sichtbar im Video vertreten ist. Zudem sollten sie, wenn möglich, die Videoanimation, grafische Elemente oder Schriftarten an ihr Corporate Design oder ihr Website-Styling anpassen.  Auf diese Weise verbreiten sie mit ihrem Video ihre Marke im Web und erhöhen gleichzeitig den Wiedererkennungswert für User, die ihre Website besuchen oder sie an anderer Stelle wieder entdecken. Das Gleiche gilt für Standbilder. Ein Standbild, bevor das Video startet, wirkt identisch, wie ein Werbe- oder Companien-Banner. 

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>> Video: Beispiel eines Werbespots / Erklärvideos im Corporate Design 

3. Content ist King – überzeugen sie mit informativen Inhalten

Videos erwecken beim User grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit und Interesse als statische Grafiken. Dies liegt zum Einen an der Neugier am Video an sich, zum Anderen erwartet der User Information oder Unterhaltung. Also sollten sie ihm genau das bieten.

Dabei ist es wichtig, komprimiert zu bleiben und auf den Punkt zu kommen. Öffnet sich der Player, den der User gerade spontan angeklickt hat, und es springt ihm direkt eine Laufzeit von 10+ Minuten entgegen, ist die Chance groß, dass er seine Zeit doch lieber anders anlegen möchte und als Dankeschön direkt wieder abspringt.

Für Videowerbung hat sich eine Länge von ca. 30 Sekunden als Maximum der Aufmerksamkeitsspanne von Usern herausgestellt. Hierbei ist es unabhängig, ob es sich um einen Werbespot, ein Produktvideo oder ein Aktionsvideo für Facebook handelt.

Für Unternehmensfilme oder auch Tutorials und Erklärvideos sind Längen von bis 60 Sekunden, maximal 2 Minuten, am Sinnvollsten.

Grundsätzlich gilt, je werblicher desto kürzer sollte das Video sein, je informativer desto länger darf es sein.

Einen großen Unterschied für den Inhalt des Videos macht der Abspielort des Videos aus. Für Videos mit rein werblichem Nutzen, sprich paid media (gekaufte Videowerbeflächen) und shared media (verbreitete Videos), muss der Informationsgehalt kurz gehalten werden, Unterhaltungswert vorhanden sein und Neugier auf ihre Produkte oder ihre Dienstleistung geweckt werden, damit sie Leads auf ihre Seite generieren oder zum weiteren Teilen des Videos animieren. Sie möchten schließlich Neukunden werben.

Für owned media, also Videos, die sie auf ihren eigenen Seiten oder ihrem eigenen YouTube Channel verwenden, muss der inhaltliche Bezug zu ihren Produkten höher und der Informationsgehalt stärker sein. Der User kennt sie in diesem Fall und möchte sich direkt über sie informieren.  Guter On-Page Videoeinsatz kann so Erfolg auf ganzer Linie sichern. User halten sich durch das Anschauen von Videos länger auf ihren Seiten auf, was sich im Google-Ranking positiv niederschlägt. User können zielführend informiert werden – beispielsweise mit geschickten Call-to-Actions im Video. In den besten Fällen führt die geschickte Arbeit mit informativen Erklärvideos zur direkten Steigerung der Conversion Rate.

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>> Video: Beispiel eines branded Werbespots mit Sonderangebot

Auf ins Videomarketing!

Der werbliche Einsatz von Videos im Internet hat seine Tücken und ist ein komplexer Vorgang. Deshalb sollten sie mit dem anfangen, was sie wirklich beeinflussen können. Die Qualität Ihrer Videos!

Dabei ist es wichtig eine gute Mischung aus individuellen Filmen in Großproduktion und kostengünstigen, schnell wechselbaren Videoinhalten zu finden.

Viel Erfolg!

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